Mehr Arbeitszeitflexibilität und Selbstbestimmtheit

9. August 2017

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) führt gemeinsam mit über 30 Branchen- und Arbeitgeberverbänden die Kampagne So möchte ich arbeiten! für mehr Flexibilität und Selbstbestimmtheit am Arbeitsplatz durch. Der Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) beteiligt sich an jener vbw-Arbeitszeitkampagne.

HCDNach § 3 Arbeitszeitgesetz beträgt die tägliche Arbeitszeit acht Stunden. Diese darf bis auf maximal zehn Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Monaten oder 24 Kalenderwochen die mehr geleistete Arbeitszeit ausgeglichen wird. Nur in Notfällen oder in nicht vorhersehbaren Situationen darf die tägliche Arbeitszeit auch zehn Stunden übersteigen. Die Gesamtarbeitszeit pro Woche richtet sich nach der Zahl der Werktage, sodass die Wochenarbeitszeit bei sechs Werktagen 48 Stunden beträgt.

Zentrale Forderung der vbw-Arbeitszeitkampagne ist nicht die Erhöhung des Arbeitszeitvolumens, sind keine neuen Gesetze zur Teilzeit  oder Wahlarbeitszeit. Vielmehr wird eine flexiblere Verteilung der Arbeitszeit gefordert; weg von der oben geschilderten täglichen Betrachtungsweise, hin zu einer wöchentlichen. Auch stehen flexible Lösungen für Wochenend- und Schichtarbeit sowie die spezifischen Bedürfnisse unterschiedlicher Branchen und Betriebe im Fokus.

Das fordert der CCV bundesweit:

  • Eine flexible Gestaltungsmöglichkeit der Arbeitszeit durch eine wöchentliche Betrachtungsweise.
  • Eine einheitliche Regelung der Sonn- und Feiertagsarbeit, welche Mitarbeiter- und Kundenwünschen gleichermaßen gerecht wird.
  • Hingegen keine Erhöhung des Arbeitszeitvolumens.

Weitere Informationen zur Position des CCV finden Sie hier.

Die Broschüre der Kampagne steht zum Download bereit.

Foto: HCD, www.hcd-gmbh.de

Ihr direkter Draht zur Geschäftsstelle 030 / 206 13 28 0
Call Center Verband Deutschland e.V.