19.10.2017 | Pressemitteilung

CCV-Interview mit Thomas Dehler zur Arbeitsortsflexibilität

Homeoffice: TALENTVERFÜGBARKEIT SCHLÄGT STANDORTFRAGE

Berlin, 19.10.2017. Die Rekrutierung von passenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist nicht nur schwierig, oftmals sind regionale Arbeitsmärkte regelrecht leergefegt. Wer hier erfolgreich sein will, lässt sich Besonderes einfallen – Prämienprogramme „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“ oder Guerilla-Aktionen in anderen serviceaffinen Berufen gehören schon fast zum Standard-Repertoire der Personalwerbung. Wie praktisch wäre es da, den Einzugsbereich der Talentsuche auf das gesamte Bundesgebiet zu erweitern?

logo GEFTADazu hat CCV-Präsident Manfred Stockmann den Geschäftsführer der GEFTA – Gesellschaft für Telearbeit mbH Thomas Dehler befragt.

 

Manfred Stockmann: Herr Dehler, Mitarbeiter finden, binden und tagtäglich motiviert halten – das ist eine der großen Herausforderungen unserer Branche! Ist eine Arbeitsortsflexibilität daher als Recruiting-Vorteil zu sehen?

Thomas Dehler: Absolut. In den Ballungszentren konkurrieren Unternehmen immer stärker um den gleichen Talentpool, sowohl branchenintern als auch branchenübergreifend. Eine Öffnung von Stellengesuchen mit bisherigem Standortfokus bringt mit hoher Sicherheit einen stark positiven Effekt bei der Talentsuche, denn es erweitert das bisherige Einzugsgebiet von reinen Präsenzkonzepten um ein Vielfaches.

Manfred Stockmann: Bei jeder Implementierung ergeben sich Fragen für das operative Management wie bspw. „Sind wir als Organisation fit für Homeoffice?“, „Ist unsere Belegschaft fit für Homeoffice?“ oder „Was müssen wir tun, falls dies noch nicht der Fall ist?“. Wie unterstützen Sie Firmen bei der Beantwortung dieser Fragen und gibt es Möglichkeiten, vorab zu prüfen, ob die Ausgangslage stimmt, um mit Homeoffice zu starten?

Thomas Dehler: Die Einführung von flexiblen Arbeitsorten muss als komplexes Change-Projekt verstanden werden, daher unterstützen wir Unternehmen mit einer Bestandsaufnahme – unserem Readiness-Check. Dieser beleuchtet in allen Handlungsfeldern den Status Quo und zeigt, wo eventuell noch Defizite bestehen. Im Ergebnis erkennen wir und das Unternehmen, ob und inwieweit eine Arbeitsortflexibilisierung sinnvoll und machbar erscheint. Denn erst wenn man seinen Standort kennt, kann der beste Weg zum Ziel gefunden werden. Das Gleiche gilt dann auch für die Mitarbeiter. Mit unserem GEFTA Mitarbeiter Check finden Sie heraus, wie fit Ihre Belegschaft für die Arbeit im Homeoffice ist.

Manfred Stockmann: Beim Thema home@work kommen häufig Bedenken zu Tage wie Datenschutz oder auch Vertrauen dem Mitarbeiter gegenüber, der ja nun nicht mehr im Servicecenter sitzt. Wie ist diesen Ressentiments Ihrer Meinung und Erfahrung nach zu begegnen?

Thomas Dehler: Die weit verbreiteten Sicherheitsbedenken haben ihre Ursache in einer allzu menschlichen Angst vor allem Unbekannten. Die Frage „Ist Telearbeit mit dem Datenschutz vereinbar?“ lässt sich allerdings klar bejahen, denn wir leben das in unserer eigenen Organisation seit Jahren vor. Allerdings haben wir hierfür ein eigenes IT-Sicherheitsprodukt (den Trusted Secure Desktop) entwickelt, welches auf die speziellen Bedürfnisse der Callcenter-Branche abzielt und die Auftragsdatenverarbeitung im Homeoffice sicher ermöglicht.

Erfahren Sie mehr zum Thema Work@home in der CCVEvent zur Jahrestagung 2017 oder vereinbaren Sie gern direkt einen Termin mit den GEFTA-Experten unter der Rufnummer 0176 6116 3749, www.gefta.eu.

Über die GEFTA
Die GEFTA unterstützt Unternehmen bei der Einführung und Umsetzung von dezentralen Arbeitsplätzen im Homeoffice in allen organisatorischen, technischen und rechtlichen Fragestellungen. Aus langjähriger betrieblicher Praxis begleiten wir das operative Management bei Fragestellungen, die sich bei jeder Implementierung ergeben. www.gefta.eu

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