Durch gezieltes Inklusionsprojekt bares Geld sparen!

Wer sich bisher noch nicht oder noch zu wenig mit der Inklusion von Menschen mit Behinderung in seinem Unternehmen befasst hat, den kommt das in 2012 nun noch teurer zu stehen. Alle privaten und öffentlichen Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen sind verpflichtet, wenigstens fünf Prozent dieser Plätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Für jeden nicht mit einem schwerbehinderten Menschen besetzten Pflichtarbeitsplatz muss eine Ausgleichsabgabe gezahlt werden.

Zum 1. Januar 2012 erhöht sich die Ausgleichsabgabe wie folgt:
-    Erfüllungsquote null bis unter zwei %: derzeit 260 €, künftig 290 €
-    Erfüllungsquote zwei bis unter drei %: derzeit 180 €, künftig 200 €
-    Erfüllungsquote drei bis unter fünf %: derzeit 105 €, künftig 115 €.

Die erhöhten Sätze sind erstmals zum 31. März 2013 zu zahlen, wenn die Ausgleichsabgabe für das Jahr 2012 fällig wird. Zeit also, das Thema anzugehen! Wenn Sie auf der Suche nach Informationen sind, dann kommen Sie mit uns auf der CCW ins Gespräch: es wird eine Diskussionsrunde am CCV Stand H18/J17 in Halle 4 geben, die Inklusionsberaterin und CCV Mitglied Elsbeth Pohl-Roux wird in einer HotSpot Präsentation im LiveCallCenter die Chancen der Inklusion für die Callcenter Branche erläutern und am 1. März um 13 Uhr im Messeforum Halle 3 das Inklusionsprojekt der Uni Halle-Wittenberg mit der Bundesagentur für Arbeit vorstellen.

Das vom CCV Arbeitskreis Inklusion und seinen engagierten Mitgliedern bisher Erreichte stellt der Verband Ende Januar Hubert Hüppe, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, vor und wird so einmal mehr das für uns so wichtige Thema voran treiben.

Autorin: Jördis Oehme, Call Center Verband Deutschland e.V.

Call Center Verband Deutschland e.V.